Osteopathie in München

Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie gehören zu den Schwerpunkten meiner Tätigkeit. Dabei handelt es sich um Methoden zur Be­handlung von Schmerzen und Beschwerden in Organen, Knochen und Geweben.

Die osteopathische Behandlung

Osteopathie in MünchenBei der Osteopathie wird ausschließlich mit den Händen gearbeitet. Nachdem die Symptome abgeklärt wurden, tastet der Osteopath den Körper ab und versucht mögliche Auslöser zu ermitteln. Oft liegen die Ursachen für Beschwerden nicht dort, wo der Schmerz sich bemerkbar macht! Anschließend wird versucht, die Ursachen - wiederum rein manuell - zu beheben.

Eine osteopathische Behandlung dauert etwa eine Stunde. Die Therapie ist weitgehend schmerzfrei. Im Anschluss dauert es einige Zeit, bis sich der Körper neu einstellt. Daher ist zwischen den Behandlungen ein Abstand von mehreren Tagen sinnvoll.

Wie schnell ist eine Veränderung festzustellen?

Schon nach der ersten, spätestens nach der zweiten Behandlung können Sie selbst beurteilen, ob die Behandlung bei Ihnen zufriedenstellend anschlägt.

Osteopathie und Cranio-Sacral-Therapie sind ganzheitliche Heilungskonzepte. Sie unterscheiden sich in vielen Bereichen von Physio­therapie und Krankengymnastik. Gemeinsam ist den Therapieformen, dass sie mit den Händen (manuelle Therapie) ausgeführt werden. Die Craniosacral-Therapie wird oft auch als craniosacrale Osteopathie bezeichnet.

Was kann osteopathisch behandelt werden?

Die Osteopathie kennt viele Einsatzgebiete. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Schmerztherapie, Sportverletzungen, Kopfschmerzen, chronische oder akute Schmerzen. Zu den Behandlungsgebieten gehören u.a.:

  • Rücken
  • Knie
  • Gelenke
  • Migräne
  • Tinnitus

Weitere Einsatzgebiete sind auch die Behandlung von Sportverletzungen, des Kiefers, von Bewegungs­blockaden, Verspannungen, Spannungskopfschmerzen, Hexenschuß, Taubheitsgefühlen oder zur Rehabilitation nach Schleudertrauma und Unfällen.

Gerne berate ich Sie in meiner Praxis für Osteopathie in München ausführlich zu den therapeutischen Möglichkeiten von Kraniosakraltherapie und Osteopathie.

Kinderosteopathie und Behandlung von Schwangeren

Ich behandle sowohl Säuglinge und Kinder, als auch Schwangere und frischgebackene Mütter.

Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Wachstum erfordert die besondere Aufmerksamkeit des Osteopathen. Die körperliche Entwicklung ist noch nicht voll abgeschlossen und gerade sehr junge Kinder liegen in der Regel nicht gerne über einen längeren Zeitraum still. Daher achte ich darauf, dass die Behandlungsdauer dem Bewegungsdrang angepasst ist.

Auch bei Schwangeren ist besondere Rücksichtnahme auf den körperlichen Zustand geboten. Bitte beachten Sie, dass bei Schwangeren nicht alle osteopathischen Behandlungsformen möglich sind und in einigen Fällen Behandlungen auf die Zeit nach der Schwangerschaft verschoben werden sollte.

Bei Fragen zur Behandlung von Kindern, bzw. während der Schwangerschaft sprechen Sie mich einfach an.

Konzepte der Osteopathie: Leben ist Bewegung

Der Osteopath geht davon aus, dass in unserem Körper ständig Bewegung herrscht. Blut und Lymph­flüssigkeit werden transportiert, die Gewebe bewegen sich zueinander, Nerven leiten Signale, Nahrung wird verdaut, etc.

Solange all diese Bewegungen in unserem Organismus reibungslos funktionieren, sind Organe, Knochen und Gewebe gut versorgt und können durch Selbstregulation Krankheiten und gesundheitlichen Problemen wider­stehen. Ist der Transportfluß jedoch blockiert, wird unser Körper anfällig und es kommt zu Schmerzen oder Erkrankungen.

Diese Blockaden versucht der Osteopath sanft zu lösen. Die natürliche Funktion des Körpers ist Grundlage für den Weg zu Heilung und Gesundheit.

In vielen Fällen kombiniere ich osteopathische Methoden mit der Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Schädelakupunktur.

Ursachen von Schmerzen und Krankheiten

Die Ursachen von Schmerzen und Krankheiten können Jahre zurückliegen. Falsche Körperhaltung, Operationen, Stürze oder Unfälle führen zu minimalen Veränderungen im Haltungs­apparat. Unser Körper kann solche Fehlhaltungen kurz- und mittelfristig recht gut kompensieren. Aber im Lauf der Zeit können sie sich summieren und zu chronischen Beschwerden führen.

Der Osteopath versucht diese Fehlstellungen und Blockaden schonend zu korrigieren und so selbst lang­jährige Krankheits- und Schmerzquellen dauerhaft aufzulösen.

Hintergrundwissen zur Osteopathie

Osteopathische Teilgebiete

Man unterscheidet drei Teilgebiete:

  • Parietale Osteopathie
    (Behandlung von Wirbelsäule, Bindegewebe, Muskeln und Gelenksystem)
  • Viszerale Osteopathie
    (Direkte oder indirekte Behandlung der inneren Organe)
  • Craniosacrale Osteopathie
    (Behandlung des Nervensystems, des Schädels und der Gesichtsmuskeln)

Andrew Taylor Still

Der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828–1917) entwickelte die Osteopathie vor rund 130 Jahren, als er nach Wegen suchte, Krankheiten erfolgreich ohne Chirurgie und Medika­mente zu behandeln. Still, der sich intensiv mit der menschlichen Anatomie und der funktionalen Zusammenhänge im Körper beschäftigte, ging dabei von drei Voraussetzungen aus:

  • Der Körper ist eine Einheit, die immer als Ganzes zu betrachten ist
  • Der Körper besitzt die Fähigkeit zur Selbstheilung
  • Sämtliche Körperfunktionen beeinflussen sich gegenseitig

Still hat erkannt, dass der Körper nicht wie eine Maschine aus unabhängigen Einzelteilen besteht, sondern immer in seiner Gesamtheit an Krankheiten leidet oder gesund ist.

Die Osteopathie gilt heute als Basis vieler Therapieformen. Insbesondere Chirotherapie, Chiropraktik, Craniosacral-Therapie, Kinesiologie und die Sportmedizin wurden stark von ihr beeinflußt.

Dr. Lawrence H. Jones und die Strain-Counterstrain Methode

Die Osteopathie ist eine lebendige Therapieform, die ständig weiterentwickelt wird. In den 50er Jahren wurde sie durch Lawrence Jones z.B. die "Strain-Counterstrain" (SCS) bereichert. Die Strain-Counterstrain Methode wird angewendet um muskuläre Probleme mittels verschiedener Druck- und Lagerungstechniken zu behandeln. Im Zentrum stehen die sog. Tenderpoints (ähnlich den Triggerpunkten), an denen sich Schmerzempfindlichkeit und die Therapieerfolge gut messen lassen.

Situation im In- und Ausland

In den USA und Großbritanien wird die Osteopathie bereits seit Jahrzehnten an medizinischen Universitäten gelehrt. Die Ausbildung zum Doctor of Osteopathic Medicine (D.O.) kann in Deutschland als Teil der Arztausbildung anerkannt werden.

Heilpraktiker machen ihre Ausbildung am besten an einer Osteopathieschule. Für die Behandlung von jüngeren Patienten, wie Kindern und Neugeborenen gibt es gesonderte Fortbildungen.

In Deutschland dagegen gehört die Osteopathie noch zu den relativ jungen Diszi­plinen und wird ausschließlich an privaten Schulen unterrichtet. Doch die Akzeptanz der Therapie (insbesondere in den Bereichen Wirbel­säule, Kopf- und Rückenschmerz) wächst im Bereich evidenzbasierter Komplementärmedizin von Jahr zu Jahr.